Stefanie Sargnagel, In der Zukunft sind wir alle tot

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16. September 2013
Ich mag intelligente Menschen, die ganz offensichtlich kein ästhetisches Stilbewusstsein haben, die immer so ganz schlecht angezogen sind, die mag ich am liebsten.

Zugegeben, selbst mir als Nicht-Facebook-Nutzerin war Stefanie Sargnagel ein Begriff. Mit ihren Facebook-Posts kommentiert sie ihren Alltag, zwischen dem nächsten Kater, ihrer Arbeit im Callcenter und als Helferin im Herbst 2015, als der Flüchlingsstrom begann.
Gekennzeichnet sind ihre Posts von einem herrlich lakonischen Humor, dabei nimmt sie sich selbst nicht zu ernst. Wie sie auch in ihrem Vorwort betont, sie habe sich eigentlich nie als Schriftstellerin gesehen, aber sie sagt einfach mal zu allen Aufträgen ja, damit wieder Geld für Bier und Zigaretten auf dem Konto vorhanden ist.Zuerst dachte ich, dass ich immer wieder reinlesen würde, bei der Kürze der Posts. Aber ich konnte nicht umhin, alles in einem Rutsch durchzulesen. Und oft laut zu lachen. Im letzten Kapitel wird sie dann jedoch auch oft ernst, als sie ihre Erfahrungen schildert, wie sie Flüchtlingen in Österreich half.
Klare Empfehlung: Lesen!

Das eBook ist bei mikrotext erschienen.
Herzlichen Dank an Nikola Richter!

L.

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