Marjorie Celona, Hier könnte ich zur Welt kommen

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Dieser vollkommene Buchstabe.

Auf Vancouver Island wird eines kalten Morgens im August ein Baby vor dem lokalen YMCA gefunden, ein kleines Mädchen. Die Mutter ist verschwunden, und so beginnt eine kleine Odyssee für das Mädchen, das nach diversen Namenswechseln Shannon heißt. Nach einigen schlechten Erfahrungen in verschiedenen Pflegefamilien findet sie ein endgültiges Zuhause bei Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose. Wir begleiten sie als Leser durch dieses Leben, das es anscheinend doch noch gut mit ihr meint. Doch als Teenagerin wird sie zunehmend rebellisch und stellt sich die Frage, woher sie kommt und wer ihre leiblichen Eltern sind. Und so begibt sie sich auf die Suche – nicht ohne einige ihr wichtige Menschen vor den Kopf zu stoßen.
Es ist eine traurige Geschichte, doch Shannon ist es gewohnt, ins straucheln zu geraten und irgendwie einen Weg hinaus zu finden. Es ist auch sehr spannend zu lesen, wie es für ihre Stiefschwester ist, auf einmal nicht mehr die „Prinzessin“ zu sein und wie sich die Beziehung der beiden fast gleichaltrigen Mädchen entwickelt. Parallel dazu wird in Rückblicken die Geschichte ihrer leiblichen Eltern erzählt, deren tragisches Ende die Geburt von Shannon ist.
Nicht immer leichte Kost, aber umso lesenswerter und mit einigen schönen Zitaten, die ich mir markiert habe – besondere Worte einer besonderen Protagonistin.

Das Buch ist im Insel Verlag erschienen.

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