Andreas Izquierdo, Das Glücksbüro

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Albert Glück ist ein seltsamer Kauz.

Wem das graue und bisweilen triste Februarwetter aufs Gemüt schlägt, der ist mit meinem heutigen Buchtipp gut beraten. Im Mittelpunkt des „Glücksbüros“ steht Albert Glück, dessen Leben sich um eines dreht: seinen Beruf. Er ist Mitte Fünfzig und arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten, wobei das Amt hier genauso dargestellt wird, wie es wohl die meisten Menschen wahrnehmen, als eine  ziemlich triste Behörde mit sehr genauen Vorschriften. Vorschriften und stets dieselben Vorgänge liebt Albert, sein Tag ist jedes Mal gleich strukturiert. Und passenderweise hat er sich – von allen anderen Mitarbeiterin umbemerkt – im Keller des Amtes eingenistet und wohnt dort. Seit Jahren hat er das Amt deshalb nicht verlassen. Doch eines Tages passiert etwas, was sein Leben gehörig durcheinanderbringt: er soll einen Antrag bearbeiten, den es aber gar nicht gibt, weil er nichts beantragt. Dies sorgt für gehörige Unruhe in seinem Leben und stellt alles auf den Kopf.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es ist für mich eine wunderbare Unterhaltung während der Bahnfahrt gewesen. Andreas Izquierdo hat es bei mir geschafft, eine Art Film im Kopf auszulösen, besonders das Amt mit seinen Mitarbeitern und Abläufen ist trotz aller Klischees einfach sehr amüsant.

Das Buch ist im Dumont Verlag erschienen.

L.

 

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