Fred Vargas, Die Nacht des Zorns

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Eine Spur kleiner Brotkrumen lief von der Küche zum Zimmer bis auf die sauberen Laken, in denen die alte Frau ruhte, tot und mit offenem Mund.

Fred Vargas hat ja nicht nur einen Inspektor oder Komissar zu bieten – so steht dieses Mal auch nicht Louis Kehrweiler im Mittelpunkt wie das letzte Mal, sondern Komissar Adamsberg. Für mich war es nun das erste Mal, dass ich ein Buch mit ihm als Hauptfigur gelesen habe, aber die ab und zu eingestreuten Querverweise auf frühere Bücher haben mich sehr neugierig gemacht. Auch, weil er und seine bisweilen doch ungewöhnlichen Kollegen eine ganz besondere Truppe bilden.
Wo soll ich anfangen bei diesem Buch, das nicht nur einen Todesfall erzählt, sondern doch so viele, dass ich sie gar nicht alle zu zählen vermag. Aber keine Sorge, es ist kein blutiges Gemetzel, sondern eine Mordreihe, die auf einer alten Sage der Normandie fußt. Und die einige Opfer fordert. So werden Adamsberg und seine Kollegen in die Normandie beordert, während in Paris die Ermittlungen laufen, da einer der wichtigsten Industriellen des Landes in seinem Auto angezündet wurde. Dies verweist auf einen stadtbekannten Auto-Brandstifter, der Adamsberg nur zu gut bekannt ist, aber die Details wollen nicht so recht zusammenpassen.Ebenso in der Normandie, wo der Mörder scheinbar wie ein Geist, ohne Spuren zu hinterlassen, sein Unwesen treibt und einfach nicht zu fassen ist. Und immer wieder sind da diese Zuckerwürfel, die Adamberg noch in den Wahnsinn treiben…

Ich habe das Buch gerade ausgelesen, aber es ist so unglaublich viel auf diesen knapp 450 Seiten geschehen, man kann es gar nicht in wenige Worte fassen. Aber doch fügt sich irgendwann das Puzzle zusammen, bei dieser sonderbaren Truppe, die ich während des Lesens so bildhaft vor Augen hatte.
Das wird nicht die letzte Vargas gewesen sein, die ich gelesen habe!

Das Buch ist im Aufbau Verlag erschienen.

L.

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