David Shrigley. Drawing

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Wen es bis 10. August noch nach München verschlägt, dem lege ich die kleine, aber feine Ausstellung von David Shrigley in der Pinakothek der Moderne ans Herz.

Inzwischen ist er ja ein etablierter Künstler, auch für den renommierten Turner-Preis war er nominiert, trotz oder besser wegen seiner herrlich ungelenken Art zu zeichnen. Letztes Jahr habe ich euch bereits die Edition 46 des SZ-Magazins gezeigt, dass er gestaltet hat. Mich erinnert seine Art oft an Kinderzeichnungen, kombiniert mit einem wunderbar britischen Humor und seinen lakonischen Kommentaren. Ich habe selten so viel gelacht in einer Ausstellung, auch wenn sie relativ klein ist und nur vier Räume bespielt. Wunderbar auch seine Idee, einen Raum komplett mit Zeichnungen zu füllen, die MuseumsbesucherInnen verschiedenen Alters und Könnens von einer Skulptur gefertigt haben. Die skulptur ist nicht mehr zu sehen, nur der leere Sockel steht noch da, umgeben von so vielen unterschiedlichen Zeichnungen. Und wer hätte gedacht, dass auch Saugroboter kreativ tätig werden können?

Weiter Infos zur Ausstellung findet ihr hier.

Die Postkarte stammt aus einem dort gekauften, absolut überteuerten Postkarten-Set, dem ich einfach nicht widerstehen konnte.

L.

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