Raquel J. Palacio, Wunder

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Ich weiß, dass ich kein normales zehnjähriges Kind bin.

Dieses Buch war für mich ein kleines Wunder und wohl das berührendste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Im Mittelpunkt steht der zehnjährige August, der nun zum ersten Mal in seinem Leben zur Schule gehen soll. Bisher wurde er von seiner Mutter zuhause unterrichtet, da er viele Operationen über sich ergehen lassen musste, da sein Gesicht von Geburt an entstellt war – oder wie er in dem Buch sagt „Ich werde nicht beschreiben, wie ich aussehe. Was immer ihr euch vorstellt – es ist schlimmer.“. Den schwierigen Weg, den er gehen muss und was er in der Schule alles über sich ergehen lassen muss, dies wird schonend ehrlich und zugleich humorvoll aus seiner eigenen Sicht beschrieben. Doch nicht nur aus seiner Sicht, auch andere Personen aus seiner Familie und seinem Freundeskreis schildern ihre Sicht der Dinge, was sehr spannend ist. Ich kann euch einfach nur raten, es zu lesen, weil es einfach wunderschön ist – auch wenn es manchmal fast grausam ist, wie gemein Kinder bzw. Jugendliche zueinander sein können. Umso bemerkenswerter, wie dieser kleine Kerl all dies erträgt.

Das Buch ist im Hanser Verlag erschienen.

L.

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