Laura Jungmann

Ein sehr ungewöhnliches Material hat sich Laura Jungmann für ihre Serie „foRMLos“ ausgesucht: Bitumen. Den Namen kannte ich zwar, jedoch wusste ich bisher nicht, was sich dahinter eigentlich verbirgt. Es gibt natürliche Quellen oder es wird aus Erdöl gewonnen und ist von eher klebriger und zäher Natur. Das Besondere: Es reagiert auf die Umgebungstemperatur.

Genau dies macht sich Laura Jungmann in ihren Objekten zueigen, wobei nicht nur die Grenze zwischen Design und Kunst, sondern auch das Material im wahrsten Sinne des Wortes fließend ist. Sie sind ständiger Veränderung unterworfen, oder – um es mit den Worten von Martin Heus auszudrücken:

Mit Laura Jungmanns Bitumen-Arbeiten verhält es sich also ein wenig, wie mit dem Fluss, in den man Heraklit zu Folge nur einmal steigen kann: sie haben keine festen Formen; dadurch positionieren und aktualisieren sie sich immer wieder neu – im Raum und in der Wahrnehmung: Alles fließt. Will man dieses Fließen aufhalten, es transportfähig und „begreifbar“ machen, bleibt – bei Wasser und Bitumen – nur die Möglichkeit es einzufrieren.

Besonders gut sichtbar wird es in diesem kurzen Film:

Mehr von Laura Jungmann gibt es hier zu sehen.

Herzlichen Dank an Laura für Bild-, Video- und Textmaterial.

L.

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