Fünf Dinge, die wir lieben und ihre Geschichten

Kaputtes Porzellan

Was gibt es Schöneres als eine Zuckerschale, die genau an der richtigen Stelle bricht?
Julia Landsiedl, Designerin, Wien

Zahllose Dinge begleiten uns Tag für Tag, bewusst oder unbewusst. Manche haben einfach einen funktionellen Zweck, andere wiederum sind mit ganz besonderen Erinnerungen verknüpft. So sammeln sich im Laufe der Zeit bei jedem von uns verschiedene Gegenstände und ihre Geschichten an.

Genau hier setzt das Projekt Fünf Dinge von Dorothea Sundergeld, Okka Rohd und Karolina Stasiak an. Dort zeigen Leute aus aller Welt ihr fünf liebsten Dinge und was sie damit verbinden.
Wir zeigen euch hier einige ausgewählte Objekte samt ihrer Geschichte. Über diese gelangt ihr zu den gesammelten fünf Dingen der entsprechenden Person.

Papier

Fällt mir doch neulich so ein tausendfach gehämmertes Silberblättchen in die Hände. Dieses Opferdings aus Asien, das man an einen Buddha klebt. Stecke ich mir also ein. Tage später finde ich das Teil zerknüllt in meiner Hosentasche. Dann habe ich es mit einem Magneten an die alte grüne Tresortür gepint. Und da hängt es jetzt.
Ralf Geutner, Designer/Freeskier, Mumbai

 

Locher

Der alte, grosse Leitz Locher ist ein Erbstück von meinem Vater. Ein wunderschönes, schweres Teil. Mein Vater war ein handwerklich begabter Mensch, und hat als Goldschmied gearbeitet. Ich erinnere mich noch gut an den Geruch in der Werkstatt, Goldschmiede arbeiten ja mit fiesen Lösungsmitteln und Säuren. Heute verbreite ich ähnliche Gerüche in meinem Atelier, wenn ich die Ölfarben mit Terpentin auswasche.
Tina Oelker, Künstlerin, Hamburg

 

Gras

Der Duft von frisch gemähtem Gras hat schon immer meine Sinne geweckt. Er gibt mir das Gefühl von Freiheit und erinnert mich an eine der wichtigsten Beziehungen meines Lebens: die mit der Natur. An einem stressigen Tag im Frühling oder Sommer nach draußen zu gehen, eine Pause zu machen und barfuß übers Gras zu gehen, macht mich sofort wach und glücklich. Wie schade, dass man Gras nicht essen kann. Ich hab´s ausprobiert.
Nicola Pozzani, Creative Director, London

Ich finde dieses Projekt eine ganz wunderbare Idee. Es regt zum Nachdenken über die eigenen Besitztümer an und welche davon eine ganz besondere Bedeutung haben.

Zur Ansicht.

Das Bild- und Textmaterial wurde uns von Dorothea, Okka und Karolina zur Verfügung gestellt. Danke!

L.

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