David Foenkinos, Nathalie küsst

Nathalie war von recht diskreter Natur (die Schweizer Art der Weiblichkeit).

Ich mag die Bücher von David Foenkinos sehr, sie sind sehr ungewöhnlich, meist sehr amüsant, und haben etwas ganz eigenes – wie bereits der erste Satz dieses Buches zeigt. Für mich sind sie irgendwie auch sehr französisch, ich könnte mir die Geschichten nirgendwo anders vorstellen. Sein aktuelles Werk beginnt mit der schönen Liebesgeschichte von Nathalie und Francois. Die beiden scheinen wie füreinander geschaffen zu sein, was wunderbar und garantiert unkitschig erzählt wird. Dies findet jedoch ein jähes Ende, als Francois durch einen Autounfall aus dem Leben gerissen wird. Nathalie tastet sich langsam wieder in den Alltag zurück. Sie widmet sich ganz ihrer Arbeit, wo ihr Vorgesetzter Charles keinen Versuch auslässt, sie zu erobern. Doch das lässt sie kalt, im Gegensatz zu ihrem unscheinbaren und eher sonderlichen Kollegen Markus. In einer spontanen Gefühlsregung küsst sie ihn und somit beginnt eine ganz besondere Beziehung…

Auf David Foenkinos bin ich übrigens auch durch die ungewöhnlichen Titel der Bücher aufmerksam geworden, nämlich „Das erotische Potential meiner Frau“ und „Größter anzunehmender Glücksfall„.

Das Buch ist im Beck Verlag erschienen.

L.

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