Kjersti Annesdatter Skomsvold, Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich

Ich habe schon immer gern Dinge zu Ende gebracht.

Es gibt ja sehr viele unterschiedliche Kriterien, nach denen man ein Buch aussuchen kann. Weil man eine gute Rezension gelesen hat, weil man den Autor oder die Autorin schon kennt, oder weil man es empfohlen bekommen hat. Ich schaue bei der Auswahl sehr gerne auf die Covergestaltung und auf den Titel. So geschehen auch bei diesem Exemplar. Es ist der Debütroman der jungen Norwegerin Kjersti Annesdatter Skomsvold, und es wurde dort sehr gut besprochen und auch ausgezeichnet. Nun gut, das muss ja alles nichts heißen. Hier aber schon. Es ist wirklich ganz außergewöhnlich.

Es geht um Mathea Martinsen, eine alte Dame, die am Stadtrand von Oslo lebt. Seit dem Tod ihres Mannes will sie nicht mehr so recht glücklich sein. Schließlich war er der Mittelpunkt ihre Lebens. Jeder Tag wird für sie zu einer neuen Herausforderung, und sie stellt sich dieser mit viel Humor. Auch wenn das Buch häufig sehr traurig ist, schafft es zugleich den Spagat, an anderen Stellen sehr komisch zu sein. Die Autorin schafft ein liebevolles Bild von Mathea, und sie lässt einen nicht so schnell wieder los. Selten hat ein Buch mit so wenigen Seiten(144) so viele unterschiedliche Gefühle bei mir ausgelöst.

Es ist im Verlag Hoffmann und Campe erschienen.

L.

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2 Kommentare
  1. Und ich lese Bücher besonders gerne, wenn du sie gelesen und für gut befunden hast. Das sind dann besondere Bücher! Danke, für diesen neuen Tipp*

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