Das Bücherschiff in Norwegen

In dem Bericht über Biblioburro, die Eselsbücherei aus Kolumbien, habe ich ja bereits einmal über Menschen geschrieben, die nur schwer Zugang zu Büchern haben.
Dazu passend habe ich im aktuellen Mare-Magazin einen sehr spannenden Artikel über „Epos“, das Bücherschiff in Norwegen entdeckt.

Im Westen von Norwegen, zwischen Trondheim und Stavanger, gibt es viele kleine Ortschaften an der zerklüfteten Küste. Um auch diese Bewohner regelmäßig mit Büchern zu versorgen, gibt es seit 1959(!) die „Epos“, ein Boot, das im Sommer Touristen befördert und in der kalten, dunklen Zeit von September bis April ganz den Büchern gewidmet ist. Dann läuft es insgesamt 250 Orte an und liefert den Bewohnern neues Lesefutter.

Ich bin immer wieder begeistert, mit wieviel Liebe und Leidenschaft manche Menschen solch tolle Projekte umsetzen. Für uns ist es ja heute selbstverständlich, dass es in jeder kleinen Stadt eine Bibliothek gibt. Doch was heisst es eigentlich, wenn dies nicht vorhanden ist? Gerade in solchen Zeiten, in denen die modernen Medien immer wichtiger werden, haben Kinder und Jugendliche häufig kaum mehr Interesse an dem klassischen Buch. Deshalb finde ich es umso schöner, dass es noch Menschen gibt, die sich sehr bemühen, um den jungen Lesern Bücher schmackhaft zu machen.

Einen Auszug des Artikel kann man hier auf der Homepage des Mare Magazins lesen.

L.

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